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Hunde-ausbilden

02.11.2016

Unglaubliches zur Strafe in der Hundeerziehung















Unglaubliches, gefunden im Netz.

Hundeverhaltensberater mit Erlaubnis nach TierSchG. §11, 8f für Hundetrainer beim Versuch „positive/negative Strafe“ und „negative Verstärkung“ anhand von Beispielen zu erklären!

Negative Verstärkung:
Sie rucken solange an der Leine nach unten, bis sich Ihr Hund hinlegt. Daraufhin lässt der Schmerz nach. Ihr Hund lernt also: Hinlegen bedeutet: „Keine Schmerzen“!

Positive Strafe:
Wenn sich Ihr Hund auf das Kommando „Platz“ nicht hinlegen will, rucken Sie kräftig an der Leine.
Ihr Hund legt sich nun hin, weil er dem Ruck und dem damit verbundenem Schmerz entfliehen will.

Negative Strafe:
Beim Kommando „Platz“ legt sich Ihr Hund NICHT hin, Sie wenden dem Hund den Rücken zu und er bekommt KEIN Futter. Sie haben ihn daher bestraft, indem Sie ihm etwas entzogen haben.

Ich rufe alle Verfechter von „positiver/negativer Strafe“ und „negativer Verstärkung“ auf, dies im praktischen Selbstversuch einmal nachzustellen. Gerne sind wir von Hundewelten dabei behilflich. Gegen die Schmerzen empfiehlt sich im Vorfeld, Aspirin akut zu besorgen, Sie werden viel davon benötigen!

Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie NICHT Ihren Verhaltensberater oder Tierpsycholgen, die haben nämlich von sinnvoller Hundeerziehung- und Therapie keine Ahnung, wenn sie mit „positiver und negativer Strafe“ oder „negativer Verstärkung“ arbeiten!

Nicht genug damit, dass die Wörter „Positiv“ und „Strafe“ in absolutem Widerspruch zueinander stehen, scheint der Angriff auf das Wesen Hund ungebrochen und tendiert zu immer abstruseren Thesen und Theorien.

Was passiert, wenn man den Hund bestraft? Genau zwei Dinge:

1. Wir implizieren immer Meideverhalten in den Hund, was bedeutet, er wird zuvor bestraftes Verhalten vermeiden ohne zu wissen, was er besser machen kann!

2. Der Hund wird zuvor bestraftes Verhalten nicht mehr in Ihrem Beisein zeigen. Da ein Verhalten durch Bestrafung ja nicht einfach aufhört, sondern lediglich unterdrückt wurde, wird Ihr Hund das nun „heimlich“ tun.

Es scheint, viele Hundeexperten verzichten bewusst auf das Denken wenn es um den Hund geht.