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15.11.2016

Hundehaftpflicht: Die sinnvolle Versicherung für Hund und Halter



Auch der am besten erzogene Hund kann plötzlich Schäden anrichten, die enorme Kosten verursachen. Wer diese Kosten tragen muss, ist in Deutschland gesetzlich geregelt: Der Hundehalter haftet unbegrenzt mit seinem Privatvermögen. Und das unabhängig davon, ob ihn selbst eine Schuld am Verhalten des Hundes trifft. Der Gesetzgeber nennt dies die „Gefährdungshaftung“.

Die in einigen Bundesländern bereits obligatorische Hundehaftpflicht schützt Hund und Halter.

Wie bei einer Haftpflichtversicherung für den Menschen werden mit der Hundehaftpflichtversicherung Schäden an Personen und an Sachgegenständen sowie Vermögensschäden abgedeckt. Gerade wenn Personen involviert sind, kann es sehr teuer werden und nicht ohne Grund beginnen die von den Versicherern angebotenen Deckungssummen in der Regel bei fünf Millionen Euro. Neben den wählbaren Versicherungssummen kommen viele weitere Kriterien zum Tragen. Sich verschiedene Haftpflichttarife für Hunde anzeigen zu lassen und miteinander zu vergleichen, ist für den Verbraucher in den meisten Fällen sinnvoll.

Ein klassisches Beispiel für einen vom Hund verursachten Schaden im Straßenverkehr: Ihr Vierbeiner läuft vor ein Auto und dadurch muss ein Autofahrer ausweichen. Als Folge davon kollidiert der ausweichende Fahrer mit anderen Fahrzeugen, was Sachschäden mit sich bringt. Im schlimmsten Fall wird jemand verletzt, was sehr kostenintensive Operations- und Rehakosten zur Folge haben kann. Ohne Ihre bestehende Hundehaftpflicht müssten Sie die gesamten Kosten tragen. Ob der Schadensanspruch berechtigt ist, wird zudem vom Versicherer geprüft. Die Hundehaftpflicht ist somit auch gleichzeitig ein passiver Rechtsschutz, denn die Versicherungsgesellschaften wehren im eigenen Interesse unberechtigte Schadenersatzforderungen Dritter ab.
Merkmale und Leistungen einer Hundehaftpflichtversicherung
Es gibt eine Vielzahl an spezialisierten Versicherungsgesellschaften, die im Bereich Tierversicherungen Tarife anbieten, die genau an den konkreten Bedarf von Hundehaltern angepasst sind. Gängige Bedingungen wie die Höhe der Deckungssumme, die Versicherung mit oder ohne Selbstbeteiligung oder die Laufzeit des Vertrages sind wichtige Kriterien. Darüber hinaus ist es von Bedeutung, welche Leistungen bzw. Klauseln Bestandteil des Versicherungsumfangs sind. Je nach Bedarf können Hundehalter unter anderem aus den folgenden wählen:

Auslandsschutz: Nicht jede Hundehaftpflicht greift bei im Ausland verursachten Schäden. Versicherer unterscheiden auch zwischen europäischem und weltweitem Ausland und Dauer des Aufenthalts.

Hüter-Versicherung: Nicht nur der Halter und Versicherungsnehmer ist versichert, auch der aktuelle Hüter, falls er Freund, Bekannter oder Familienmitglied ist. Ausgenommen ist gewerbsmäßige Tierhütung. Hierfür benötigen Tiersitter eigene Versicherungen.

Leinenzwang: Ein Kriterium ist auch, ob Leinenzwang zu jeder Zeit besteht oder ob die Versicherung bezahlt, wenn ein nicht angeleinter Hund plötzlich seinem Instinkt folgt, losrennt und dabei einen Schaden verursacht.

Mehrtierrabatte: Besteht die Möglichkeit mehrere Tiere zu versichern, werden zumeist Rabatte von den Versicherungsgesellschaften gewährt.

Mietsachschäden: In Mietobjekten (Mietwohnung oder Ferienhaus) verursachte Schäden an beweglichen und unbeweglichen, fest verbundenen Gegenständen können auch mitversichert sein.

Ungewollte Deckakte: Wenn Rüden einen Deckschaden verursachen, das heißt entgegen dem Willen der Hundehalter eine Hündin schwängern, werden Kosten wie Arztkosten, Zuchtausfall etc. übernommen.

Die Hundehaftpflicht als Pflichtversicherung
Die Hundehaftpflicht ist unabhängig von der Hunderasse bereits Pflicht in den folgenden Bundesländern:
Berlin
Hamburg
Niedersachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

In diesen Bundesländern sind schon die Käufer von Hundewelpen dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für ihren Hund abzuschließen. Bei Nichtbeachtung drohen dem Hundehalter Verwarn- und Bußgelder. Die jeweiligen Hundeverordnungen der Bundesländer sehen dabei Mindestversicherungssummen ab 500.000 Euro für Personenschäden und 250.000 Euro für sonstige Schäden vor. Andere Bundesländer wie zum Beispiel Bremen, Brandenburg oder Hessen schreiben die Hundehaftpflicht als Pflichtversicherung nur für bestimmte Rassen bzw. Listenhunde vor. Für diese Vierbeiner gelten meistens eigene Bestimmungen bei den Versicherern.

Die Kündigungsfrist bei einer Hundehaftpflichtversicherung mit einjähriger Vertragslaufzeit beträgt zumeist drei Monate zum Vertragsende hin, kann bei Tod des Hundes oder bei Verkauf jedoch per Sonderkündigungsrecht vorzeitig beendet werden.

weitere Infos unter: https://www.vergleichen-und-sparen.de/hundehaftpflicht/

Kommentare:

  1. Bei den vielen Anbietern, die es gibt, kommt man um einen Vergleich nicht drum herum, denn hier gibt es bei Preis- und Leistung immer wieder sehr große Unterschiede. Nur wer einen Vergleich durchführt, kann sich einen Überblick verschaffen und eine passende Absicherung finden.

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  2. Hi ein echt praktischer Text besten Dank für die genialen Tipps und Sehr coole Fotos die du gemacht hast. Deine Schreibart ist echt inspirierend :) Unser Team dokumentieren auch behilfliche Berichte rund um das Thema Hund und deren wohlbefinden :) Sofern du Feuer am verfassen hast, kannst du gerne einen Gastbeitrag bei uns publizieren :) Kontaktiere uns direkt auf der Webseite http://www.hundehaftpflicht-vergleichen.de

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