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Hunde-ausbilden

30.11.2015

EINSCHLÄFERN VON HUNDEN!

Aus aktuellem Anlass...
wieder einmal mehr hat ein Tierarzt eine vorschnelle Diagnose gestellt und einem Hund Lymphdrüsentumor angedichtet. Der Rat des Tierarztes: Umgehend Einschläfern! Nach Zweitdiagnose nun: Fettgeschwulst, kein Tumor!

Grundsätzlich müssen für ein Einschläfern folgende Punkte zwingend beachtet werden, da andernfalls immer die Gefahr von unnötiger Euthanasie besteht!!





1. Unheilbare Erkrankung (bestätigt durch Blutbild oder Histologie)
2. Zweite Diagnose (zweiter Tierarzt, der zum selben Ergebnis kommt)
3. Medikamente wirken nicht mehr (Palliativtherapie ist notwendig)
4. Frisst und trinkt nichts mehr (über mehr als 3 Tage)

Nicht eingeschläfert werden darf bei:

Blindheit
Taubheit
Schmerzen (reine subjektive Interpretation des Menschen)
Problemverhalten (erworben)
Therapierbaren Leiden
Chronischen Erkrankungen (erworben)
Epilepsie
Altersschwäche

Laut Tierschutzgesetz ist das Einschläfern von Tieren ohne zwingende Notwendigkeit nicht gestattet. Eine zwingende Notwendigkeit ist nur dann gegeben, wenn das Tier nicht ohne schwerwiegende Beeinträchtigung seiner artspezifischen Verhaltensweisen weiterexistieren kann.

Bitte teilen!

16.11.2015

Ausbildung zum Problemhundetherapeut SDTS


hundewelten




§11 TierSchG. für Hundetrainer

UPDATE: §11 TierSchG. Hundetrainer
Der Petitionsausschuss des Bundestag nimmt am 01.10.2015 ua. wie folgt Stellung:

Die Erlaubnispflicht zielt unabhängig von den Ausbildungsinhalten der jeweiligen Sparte oder Disziplin darauf ab, eine tierschutzgerechte Ausbildungspraxis zu gewährleisten. So muss die für Tätigkeit verantwortliche Person auf Grund ihrer Ausbildung oder bisherigen beruflichen oder sonstigen Umgang mit Tieren die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten sowie die erforderliche Zuverlässigkeit besitzen.

Danach sind die erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten anzunehmen, wenn für die Tätigkeit verantwortliche Person eine abgeschlossene staatlich anerkannte oder sonstige Aus oder Weiterbildung absolviert hat, die zum Umgang mit der betreffenden Tierart befähigt, oder die Verantwortliche Person aufgrund ihres bisherigen beruflichen oder sonstigen Umgang mit Tieren die für die Tätigkeit erforderlichen fachlichen Kenntnisse hat.

Ein Fachgespräch ist von der zuständigen Behörde insbesondere nur dann zu verlangen, wenn die für die Tätigkeit verantwortliche Person keine abgeschlossenen staatlich anerkannte oder sonstige Aus oder Weiterbildung absolviert hat, die zum Umgang mit der entsprechenden Tierart befähigt.

Das Verwaltungsgericht Lüneburg hat mit Beschluss vom 10.12.14 Az. 6 A 414/14 festgestellt: das der Antragsteller nach geltendem recht unterschiedliche Möglichkeiten habe, seine Sachkunde zu belegen. Bestimmte Ausbildungs- oder Prüfungsnachweise seien nicht vorgegeben. Es liege ein Ermessensdefizit vor, wenn die Behörde mangelnde Sachkunde ausschließlich damit begründe, dass der Antragsteller nicht bestimmte Schulungen bzw. Prüfungen absolviert habe.

Der Bayrische Verwaltungsgerichtshof hat in seinem Beschluss vom 18.08.2015 Az 9CE 15.934 hierzu u.a. ausgeführt: Eine Vorgabe, dass ausschließlich Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote öffentlich rechtlicher Körperschaften wie der Industrie und Handelskammern im Genehmigungsverfahren anerkannt werden können, besteht nicht.

http://www.hundewelten.de/tierschutzgesetz-hundetrainer-erlaubnis.html

02.11.2015

Sie möchten Hundetrainer werden, um professionell mit den Hunden arbeiten zu können?

Dann sollten Sie einige grundlegende Informationen zum Thema haben...

Was ist der Unterschied zwischen einem Hundetrainer und einem Hundetherapeut oder Hundepsychologen?

Der Hundetrainer ist in erster Linie Hundeerzieher. Er unterrichtet ein Mensch-Hund Team entweder einzeln, in einer Hundeschule mit mehreren Teilnehmern oder in einem Hundesportverein qualifiziert an, so dass dieses verkehrssicher die Umwelt meistert. Abschließend findet meist eine sog. Begleithundprüfung statt, die von einem Verband z.B. dem DGHV
( www.dghv.de ) abgenommen wird. Grundsätzlich sollte der Hundetrainer nach den neuesten kynologischen Erkenntnissen arbeiten und gänzlich auf Hilfsmittel jeglicher Art verzichten. Ein Hund, vor allem junge Hunde dürfen nicht mit Zwang bzw. Starkzwang (Stachelhalsbänder, Drucklufthalsbänder, Würgehalsbänder etc.) ausgebildet werden! In der Hundeerziehung geht es darum, den Welpen oder jungen Hund auf sein späteres Leben mit dem Menschen bestmöglich vorzubereiten. Hierzu gehören keineswegs Welpenspielgruppen, Hetzspiele oder Raufereien sondern die Sozialisierung auf den Menschen, mit dem er zusammen leben muss. Weitere Trainingsbereiche sind u.a. ein Anti-Giftködertraining, die Unbefangenheitsprüfung, das Verkehrssicherheitstraining sowie Grunderziehungselemente wie Sitz, Platz, Fuß, Komm und vieles mehr. Möchten Sie mehr über den Beruf des Hundeausbilders erfahren?
https://www.hundewelten.de/hundetrainer-dghv-hundeschule.html

Der Hundetherapeut oder auch Hundepsychologe arbeitet mit Hunden, die Fehl- oder Problemverhalten entwickelt haben und so eine Gefahr für Ihre Umwelt bzw. für Menschen und Artgleiche darstellen. Wie der Hundetrainer, arbeitet der Hundetherapeut im Besten Fall ohne jegliche Hilfsmittel oder Zwang, die sehr häufig nur Meideverhalten am Hund erzeugen. Ein Lösen des Problemverhaltens ist durch Zwang nicht möglich sondern wird lediglich verlagert und dadurch verschlimmert! Hundetherapeuten therapieren sowohl den Hund als auch den Hundehalter, denn Probleme entstehen meist durch falsches Verhalten des Menschen. Wichtig: Mit Erziehungsmaßnahmen lassen sich keine Probleme lösen, hier bedarf es Erfahrung und weitereichendes Wissen um Hunde aus Aggression oder Angst zu führen. Gehen Sie also nicht in die Hundeschule, wenn Ihr Hund Problemverhalten aufweist, sondern konsultieren Sie einen Hundetherapeuten, der bei Ihnen zu Hause eine spezifische Therapie durchführt. Qualifizierte Anlaufstellen bzw. Ansprechpartner finden Sie hier: https://www.hundewelten.de/hundetrainer-verzeichnis-hilfe.html  Möchten Sie mehr über den Beruf des Hundetherapeuten erfahren?

Neueste Ausbildungserkenntnisse
Ob Sie nun Hundetrainer oder Hundepsycholge bzw. Hundetherapeut werden möchten hängt in erster Linie davon ab, wie flexibel Sie sind. Der Hundetrainer arbeitet meist stationär wogegen der Hundetherapeut oder Hundepsychologe mobil ist und zu Mensch und Hund nach Hause fährt. Bei der Wahl der Hundeschule oder des Ausbildungsinstituts sollten Sie sich vorab gründlich über dessen Arbeit informieren um sicher zu stellen, dass zum einen tierschutzgerecht und zum anderen kynologisch sinnvoll gearbeitet wird. Wichtig: Wer Hunde mit Zwang trainiert oder versucht Problemverhalten mit Ignorieren, Wasserflaschen, Stachel- und Stromhalsbänder zu therapieren, ist sicherlich nicht kompetent.

Erlaubnis für Hundetrainer nach §11 TierSchG. Abs. 1, Satz 1, Nr. 8f
Es ist die Erlaubnispflicht für jeden, der gewerbsmäßig für Dritte Hunde ausbildet oder die Ausbildung von Hunden durch den Tierhalter anleitet. Gewerbsmäßigkeit im Sinne des Tierschutzgesetzes bedeutet: Tätigkeit ist selbstständig, planmäßig mit Gewinnerzielungsabsicht. Zuständig für die Antragsannahme und Erlaubniserteilung sind die örtlichen Veterinärämter. Alle gewerblich tätigen Hundeausbilder und Hundetherapeuten benötigen also einen Nachweis des Veterinäramtes um mit Hunden arbeiten zu dürfen. Fragen Sie also gezielt nach dieser Erlaubnis (§11, 1-1-8f  TierSchG.) des Ausbilders oder Therapeuten. Er wird Ihnen diese auf Wunsch vorlegen können. Sie sind dadurch zwar nicht vor unseriösen Geschäftemachern geschützt, aber zumindest bescheinigt es dem Inhaber tierschutzgerechtes Vorgehen am Hund. Falls Sie Fragen zum Thema haben, wenden Sie sich gerne an uns: Der DGHV (www.dghv.de) ist Sachverständigenstelle nach dem LHundG NRW. Stefanie Weinrich ist zur Durchführung von Verhaltensprüfungen (§4 Abs.1- DVO) LHundG. berechtigt. Hundehalter können nach LHundG. NRW gemäß §10/§11 die Sachkundebescheinigung  erlangen. Es können Verhaltensprüfungen bestimmter Rassen durchgeführt werden. Auf Antrag kann eine Überprüfung für Maulkorbbefreiung / Befreiung von Anleinpflicht erfolgen.

Zertifiziertes Ausbildungsinstitut
Einige wenige Ausbildungsinstitute für Hundetrainer und Hundetherapeuten sind hinsichtlich der Qualität bzw. der Ausbildungsinhalte zertifiziert. Hundewelten ist beispielsweise DEKRA zertifiziert! Unser Ausbildungsinstitut ist eine berufsbildende Einrichtung mit Schulstatus. Die Landesbehörde NRW bescheinigt der DHW Gruppe die Anerkennung als Berufsbildungsinstitut. Unsere Ausbildungen bereiten somit ordnungsgemäß auf einen Beruf vor. Wir bieten also Qualität und Transparenz.  Wir erfüllen damit alle Anforderungen nach §11 TierSchG. für Hundetrainer. Die DHW Gruppe ist offiziell anerkannter Bildungsträger AZAV. Wir sind als erstes Ausbildungsinstitut seiner Art DEKRA zertifiziert. Unsere Ausbildung zum Problemhundetherapeuten kann als Umschulung oder Weiterbildung staatlich gefördert werden. Hundewelten verfügt über ein “internes” Qualitätsmanagement Team, welches die Leistungen der Therapeuten und Dozenten überwacht. Alle unsere Ausbildungen sind transparent und sie bieten Sicherheit im Hinblick auf spätere Selbständigkeit durch leistungsorientierten Lernstoff. Wir sind Träger zur Förderung beruflicher Weiterbildung nach dem Recht der Arbeitsförderung, durch die Dekra Certification GmbH zugelassen. Die Dekra ist eine von der Bundesagentur für Arbeit anerkannte Zertifizierungsstelle.

Machen Sie Ihre Ausbildung nicht irgendwo, kommen Sie zum Marktführer!
Überzeugen Sie sich von unserem einzigartigen Ausbildungssystem, dem SDTS® - Speechless Dogtrainingsystem, das schon 1999 von Gerhard Wiesmeth entwickelt wurde. Damit ist es tatsächlich möglich, basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, Hunde mit schwerem Problemverhalten sprachlos, gewaltfrei und ohne Hilfsmittel innerhalb kürzester Zeit zu therapieren. Überzeugen Sie sich selbst! Wir freuen uns auf Sie! Rufen Sie uns an: Telefon 02389 - 4027727 oder senden Sie uns eine E-Mail: info@hundewelten.de