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DER Blog für kritische Hundehalter

Hunde-ausbilden

24.03.2014

Hunde, Hunde, Hunde


  • Hunde vor Geschäften angebunden
  • Hunde ohne Orientierung im Freilauf
  • Hunde ohne Leine an Kinderspielplätzen

Nein die laufen schon nicht weg, ne die klaut schon niemand, auch Kinder werden schon wissen, wie sie mit Hunden umgehen müssen...

Und wenn nicht?

  • Hund wurde gestohlen
  • Hund ist entlaufen
  • Hund hat Kind gebissen 

Wo suchen besagte Besitzer die Schuld daran?
Immer bei anderen!

Man fragt sich, was da in den Köpfen los ist?
Erziehungskurse in Hundeschulen werden gebucht (also ob sich durch Unterordnung Probleme lösen lassen) um Symptome zu deckeln, und direkt danach geht es wieder zum Hundetreff inkl. Leinen los und macht ihr mal schön "spielen" mit anderen.

Menschen werden in Ihrer Stadt schon von hinten belästert, weil sie mehr als einen chaotischen Hund besitzen und wenn dann über eine Bestandsreduktion geredet wird kommen Vorwürfe von vorne. Wie kann man nur sein Tier abgeben..

Ja wie kann man nur Veränderung wollen ohne Veränderung zu wollen?

Immer wieder unfassbar, was wir zu hören bekommen und was wir sehen müssen.

Unter Kommunikation wird verstanden : "Ja ich sag dem Hund schon was ich will"

Wer wirklich was ändern will und die Erkenntnis in Kauf nimmt: nicht wirklich etwas über Hunde zu wissen, der sollte mal ein Seminar bei uns besuchen.

"Danach ist die eigene Welt zwar etwas nüchterner, aber der Hund hat wieder eine Chance" o-ton der Teilnehmer

Deshalb für alle Hunde und deren Herrchen:

  • Wedeln ist keine Freude
  • Anspringen ist kein Pöbeln
  • Flach hinlegen ist kein defensives Verhalten
  • Bögen laufen entschärft keine Situation
  • Kopf auflegen hat nichts mit Schmusen zu tun

Mehr Irrtümer gefällig?
Dann besucht uns hier
Systemhundeberater

11.03.2014

Ratgeber über Hundeerziehung lesen und Hunde besser verstehen

Wer sich mit der Erziehung seines Hundes beschäftigt wird schnell feststellen, dass auf diesem Gebiet viele verschiedene Meinungen zu finden sind: In den Geschäften tummeln sich unzählige Ratgeber für Hundeerziehung, Hundeschulen sind in fast jeder Stadt anzutreffen und selbst die anderen Halter haben immer einen guten Rat parat. Hundetrainer, die sich selbst als Experten bezeichnen, preisen Methoden und Hilfsmittel, wie Stromhalsbänder, Schnauzengriffe oder Wasserpistolen an, um verschiedenste Hunde zu erziehen. Diese Methoden sind oft grausam und beheben nicht die Ursache des Fehlverhaltens. Sie bestrafen lediglich Reaktionen des Hundes, die für ihn vollkommen natürlich sind. Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Mensch und Hund sind ein häufiger Grund für das unerwünschte Fehlverhalten des Tieres, da sich die Sprache von Mensch und Hund grundlegend unterscheidet.

Gerhard Wiesmeth beobachtete das Verhalten unzähliger sogenannter Problemhunde und ergründete dabei die Ursachen für störendes Verhalten, wie Dauerbellen, Aggressionen oder Leinenziehen. Er erkannte dadurch, dass der Halter sich an die Körpersprache des Hundes anpassen muss, um ihm seine Wünsche vermitteln zu können. Er entwickelte das Speechless Dogtrainingsystem, ein praxisorientiertes System zur Kommunikation mit dem Hund, bei dem auf Sprache und Hilfsmittel vollkommen verzichtet wird. Bei Hundewelten finden Sie viele informative Ratgeber zur Hundeerziehung, die Sie in das Speechless Dogtrainingsystem einführen, mit althergebrachten Irrtümern in der Hundeerziehung aufräumen und dazu anregen, verallgemeinerte Trainingsmethoden zu hinterfragen. Denn jeder Hund ist anders und muss auch anders behandelt werden. Das Speechless Dogtrainingsystem bietet eine bewährte Grundlage, die es Ihnen ermöglicht, mit Ihrem Hund zu kommunizieren.

Verschiedene Ratgeber zur Hundeerziehung bei Hundewelten erhältlich
Bei Hundewelten finden Sie viele verschiedene Ratgeber über Hundeerziehung. Neben dem beliebten Buch „Hundewelten – Die größten Irrtümer in der Hundeerziehung“ ist bei uns auch eine informative DVD-Reihe erhältlich. Gerhard Wiesmeth und Stefanie Weinrich klären dort über die Erziehung von Welpen und Problemhunden auf und bringen Ihnen die neusten Erkenntnisse über Hundeernährung näher.

Die Seminare von Hundewelten
Das von Gerhard Wiesmeth gegründete größte Ausbildungsinstitut für Problemhundetherapeuten und Gebrauchshundeausbilder in Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet natürlich nicht nur Ratgeber über Hundeerziehung an. Bei uns können Sie viele verschiedene Seminare und Ausbildung rund um das Thema Hund besuchen. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich das berühmte Speechless Dogtrainingsystem, doch auch Wissen, wie die neusten Erkenntnisse über die artgerechte Ernährung eines Hundes wird vermittelt.

Die Ausbildung bei Hundewelten als Hundetrainer

Ein guter Ausbildungsplatz ist heutzutage schwer zu finden. Viele Leute nehmen daher, was sie kriegen können. Aber natürlich soll es auch nicht irgendein x-beliebiger Job sein, mit dem man später seinen Lebensunterhalt verdient. Am liebsten möchte man in einem Berufsfeld arbeiten, das einem Spaß macht und Abwechslung bietet. Mit einer Ausbildung bei Hundewelten können Sie Ihr Hobby zum Beruf machen und den Traum vom Beruf als Hundetrainer wahr werden lassen.

Vielleicht sind Sie gemeinsam mit Hunden aufgewachsen und haben im Laufe der Zeit ein Händchen für den Umgang mit Hunden entwickelt. Vielleicht arbeiten Sie bereits mit Hunden zusammen und sind mit dem Ergebnis unzufrieden. Oder aber Sie interessieren sich für die Ursachen für das Verhalten von Problemhunden und möchten Hund und Halter dabei helfen, wieder ein harmonisches Leben zu führen. Dann sind Sie bei Hundewelten genau richtig. Bei uns können Sie eine Ausbildung als Problemhundetherapeut, Gebrauchshundeausbilder, Problemhundeberater, Systemhundeberater oder Ernährungsberater im Fachbereich Hund absolvieren und dem Traum vom Beruf als Hundetrainer ein großes Stück näher kommen.

Hundetrainer nach SDTS werden
Gerhard Wiesmeth, Leiter und Gründer der Deutsche Hundewelten Unternehmensgruppe, entwickelte 1999 das Speechless Dogtrainingsystem. Er studierte dazu zahlreiche Problemhunde und deren Verhalten und erkannte dabei, dass weder Sprache noch Strafen nötig sind, um das Problemverhalten eines Hundes abzubauen. Das Ziel einer Ausbildung bei Hundewelten ist es daher, dass Sie den Hund in seiner Körpersprache und Ausdrucksweise verstehen lernen, um auf sein Verhalten angemessen reagieren zu können. Das SDTS ist demnach nicht bloß eine Trainingsmethode, es ist ein praxisorientiertes System, das, basierend auf den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen, eine sprachlose und gewaltfreie Kommunikation mit dem Hund ermöglicht. Während einer Ausbildung zum Hundetrainer bei Hundewelten wird Ihnen dieses System vermittelt, Ihnen konsequentes Verhalten einem Hund gegenüber beigebracht und Ihnen gezeigt, wie Sie Fehlverhalten gezielt und dauerhaft verhindern können. So wird es auch Ihnen möglich sein, verzweifelten und unwissenden Hundebesitzern wieder Freude an dem Umgang mit ihrem Hund zu vermitteln.

Die Vorteile einer Ausbildung bei Hundewelten
Das Ausbildungsinstitut ist als eine berufsbildende Einrichtung mit Schulstatus anerkannt worden. Wenn Sie bei uns eine Ausbildung zum Hundetrainer absolvieren, können Sie folglich von Vorteilen, wie dem Bildungsurlaub oder der Bildungsprämie profitieren. Die Ausbildung in unserem Berufsbildungsinstitut dauert drei Monate und zeichnet sich durch Qualität und Transparenz aus. Weitere Informationen können Sie gerne per E-Mail anfordern.

05.03.2014

Der Kinderliebefamilienbegleithund

oder die geheimen Veranlagungen unserer Hunde


KinderlieberfamilienbegleithundGibt es sie wirklich?, die allseits beliebten Familienhunde, die getreuen Begleithunde oder kinderliebe Hunde und wo kann man sie kaufen?

Vorausgesetzt es gäbe rassespezifische Eigenschaften wie “familienfreundlich” und “kinderlieb”, welchen Zuchtkriterien unterliegen diese Rassen?

Haben Sie sich eigentlich schon mal Gedanken darüber gemacht, ob solche eindeutig emotionalen Beschreibungen für das Raubtier Hund überhaupt zutreffend sein können und wenn ja, was unterscheidet einen kinderlieben Familienhund von anderen Hunden? Wieder einmal mehr werden Menschen, die sich einen Hund anschaffen möchten für dumm verkauft und über die wahren Wesenszüge des Hausraubtieres Hund im Unklaren gelassen.

Was muss noch alles passieren, damit unsinnige Betitelungen wie “familienfreundlich” und “kinderlieb” aus den Köpfen der Züchter bei der Vermittlung von Welpen verschwinden und wie viele Hunde müssen noch eingeschläfert werden, weil Tierheime wieder einmal einen “kinderlieben” Hund vermittelt haben, der dann “plötzlich” doch das Kind gebissen hat. Was aber ist denn nun ein Familienhund? Ein Tier welches spezielle Eigenschaften wie Loyalität, Treue sowie Anteilnahme am Familienleben besitzt, wo wir doch alle wissen, dass Hunde ausschließlich trieborientiert und zu menschlichen Emotionen so wie wir sie kennen, nicht fähig sind, oder handelt es sich eventuell um versteckte genetische Veranlagungen, die nur in einer Familie zu Tage treten? Noch schwieriger nachzuvollziehen und im höchsten Maße gefährlich ist es aber, einen Hund als “kinderlieb” zu bezeichnen. Rund 80.000 Kinder werden jährlich alleine in Deutschland von Hunden gebissen, dabei handelt es sich um die registrierten Vorfälle – die Dunkelziffer könnte doppelt so hoch sein. Das diese Vorfälle nun ausschließlich von so genannten “Listenhunden” verursacht werden ist eher unwahrscheinlich.

Labrador oder Liebrador, Border Collie oder Kinder Collie, welche von den rund 400 Hunderassen ist denn nun wirklich “kinderlieb” oder besonders “familienfreundlich” und warum werden dem ressourcengesteuerten Beutegreifer “Hund” wieder einmal rein menschliche Eigenschaften angedichtet, die er gar nicht erfüllen kann? Wir sprechen dem Hund sicherlich nicht die Sozialkompetenz und damit die Fähigkeit zum Zusammenleben in der Gemeinschaft oder die Bereitschaft zur Unterordnung ab, dennoch existieren diese auf reiner Triebbasis und nicht auf menschlichen Emotionen. Selbst der Fortpflanzungstrieb ist beim Menschen heute mehr Lust als Erhalt seiner Rasse, beim Hund hingegen ausschließlich genetisch veranlagte Selbsterhaltung seiner Spezies. Wen wundert es also, wenn angeblich “kinderliebe” Hunde ihre Ressourcen wie Futter, Territorium, Beute etc. auch und gerade Kindern gegenüber unter Aggression verteidigen oder wenn angebliche “Familienhunde” trotzdem massives Fehl- und Problemverhalten zeigen, weil diese Hunde Begriffe wie “kinderlieb” und “familienfreundlich” gar nicht kennen und sich dementsprechend auch nicht danach verhalten können.

Wenn wir dem Hund rassestypische Eigenschaften wie Hütetrieb, Stöbertrieb, Futter- und Beutetrieb sowie Rudel- und Meutetrieb zusprechen, warum kennt man dann den “Kinderliebtrieb”, “Begleittrieb” oder den “Familientrieb” nicht? Ganz einfach…. Weil es sie nicht gibt!

Wir fordern alle Leser dieses Artikel, insbesondere alle Züchter und Tierheime auf, mitzuhelfen und einen Beitrag zur besseren Verständigung zwischen Mensch und Hund zu leisten, indem völlig absurde und auch gefährliche Aussagen zum Hundeverhalten künftig aus dem Wortschatz des Menschen verschwinden.
von Gerhard Wiesmeth

Das tägliche Kontrastprogramm unsere Hunde!

Hundeerziehung aber richtig
- zieh den Schlitten aber bitte zieh nicht an der Leine

- markiere draußen so oft du willst aber bitte nicht in der Wohnung

- regle beim Hundetreff selbst aber regle bitte nicht selbst, wenn wir im Stadtpark sind

- nutze den ganzen Garten für dich aber belle bitte keine Passanten am Zaun an

- lass tagsüber Freunde rein aber vertreibe bitte nachts den Einbrecher

- hol den Ball zurück aber hol dir bitte keine Hasen oder Jogger

- schnüffle draußen alles ab aber bitte schnüffle nicht an Personen
- such Futter wenn ich es verstecke aber friss bitte nichts was draußen herumliegt
- spring schon mal ins Auto aber spring bitte nicht eigenmächtig heraus

Es ist toll, dass Sie Ihren Hund aus 50 m Entfernung abrufen können!
Schade dass er überhaupt so weit weg läuft!

Prima, dass Ihr Hund beim Anblick von Artgenossen Ihr Sitzkommando befolgt!
Schade, dass er ohne Kommando noch genau so aggressiv ist!

Toll, dass Ihr Hund gefundene Beute auf Kommando ausspuckt!
Schade, dass er die wegträgt und frisst, wenn Sie das Kommando vergessen!

Ausgezeichnet, dass Ihr Hund seinen Namen kennt!
Schade, dass Sie diesen als Universalkommando für alles benutzen, positiv wie negativ!

Super, dass Ihr Hund das Haus bewacht!
Schade, dass Ihr Briefträger eigentlich gar nicht mehr kommen mag!

Toll, wie Fit Ihr Hund durch Welpenspielgruppen geworden ist!
Schade, dass er nicht einmal 5 Schritte an der Leine laufen kann ohne ziehen!

Oft kopiert – Nie erreicht: Problemhundetherapie von Gerhard Wiesmeth

Hundehalter vertrauen seit über 10 Jahren dem Original – Vorsicht vor Fälschung!


SDTS von Gerhard Wiesmeth
Seit 1999 arbeitet Gerhard Wiesmeth, Leiter des Ausbilderteams bei Hundewelten, als Problemhundetherapeut. Sein spezielles Ziel war es, ein jahrelanges Fehlverhalten eines Hundes in wenigen Stunden gewaltfrei zu therapieren. Ergebnis ist das Spreechless Dogtrainingsystem, kurz SDTS® genannt.

Dieses einmalige Programm basiert auf Techniken, was dem Hundehalter eine individuelle Kommunikationsebene mit seinem Hund vermittelt wird. Diese rechtlich geschützte Technologie basiert auf einer jahrelangen Erfahrung und berücksichtigt aktuelle bzw. neueste wissenschaftliche Erkenntnisse.

Erst durch unzählige Studien von Problemhunden, gelang Gerhard Wiesmeth der therapeutische Durchbruch.

Interessant ist dabei die Tatsache, dass das Spreechless Dogtrainingsystem weder Verbalakrobatik noch irgendwelche Hilfsmittel benötigt – Es konditioniert den Hund mittels Körpersprache, Gestik, Mimik und Futter. Doch jeder Erfolg hat auch seine Schattenseite. Gerhard Wiesmeth war vor 13 Jahren der erste Hundetherapeut, der Problemhunde sprachfrei therapierte.

Dieser Erfolg wurde von zahlreichen Hundetrainern kopiert und erfolglos praktiziert. Erst der erfolgreiche Abschluss zur Ausbildung zum zertifizierten Problemhundetherapeuten durch Gerhard Wiesmeth, garantiert dem Hundebesitzer eine Therapie durch das Spreechless Dogtraining System, dem Original seit 1999. DHW ist offiziell anerkannter Bildungsträger. Die Umschulung oder die berufliche Weiterbildung wird gefördert. Weiter Info zum Speechless Dogtraining System erhalten Sie unter: www.hundewelten.de Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview oder versorgen Sie mit weiterführenden Informationen und Bildern.
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§11 Ein Paragraph, der den Unterschied macht

Eine Änderung des Tierschutzgesetzes vom 12. Juli 2013 führt zu Konsequenzen für alle Hundetrainer, Hundeausbilder etc.


Laut Paragraph 11 besteht von nun an Erlaubnispflicht für alle gewerblichen Hundeprofis. Bis August 2014 besteht eine Übergangsregelung, danach müssen alle diejenigen, die mit Vierbeinern arbeiten und nicht über den benötigten Sachkundenachweis verfügen, alleine Gassi gehen. Auf den Hund gekommen sind die Deutschen ja seit jeher. Aus verschiedenen Erhebungen geht hervor, dass auf bundesdeutscher Ebene ca. fünf Millionen Hunde leben. Wen es überrascht, dass diese Zahl seit vielen Jahren relativ konstant ist, hat vielleicht auch eine von zahlreichen Hundesendungen im Fernsehen gesehen.

Der beste Freund des Menschen und seine fachgerechte Ausbildung genießen seit geraumer Zeit eine ganz beachtliche Medienpräsenz. Dies hängt womöglich mit der zunehmenden Professionalisierung der Hundeerziehung zusammen. So ist allein die Zahl der Hundeschulen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Lag sie 2006 noch bei rund 800, sind es zur Zeit rund 2.000. Diese Zahlen bestätigen zum einen, dass unter Hundebesitzern der Trend besteht, ihre “felligen” Lieblinge hochwertig und mit dem Wissen von Profis ausbilden zu lassen. Wie sinnvoll eine solche Ausbildung sowohl für den Hund, wie auch seinen Halter bzw. seine Halterin ist, liegt auf der Hand. Schließlich gibt es kaum ein größeres Ärgernis als einen Hund der nicht erzogen ist. Auf der anderen Seite entscheiden sich immer mehr Menschen beruflich mit Hunden zu arbeiten. Daher lässt sich die steigende Zahl an sog. “Hundeschulen”, aber auch die starke Verbreitung von Hundetagesstätten oder von Angeboten wie Hundepsychologen erklären.

Für all diejenigen, die bereits in dieser Branche arbeiten oder dies in Zukunft anstreben, hat die Rechtsprechung eine gesetzliche Hürde eingeführt, allerdings im Interesse Tier. Nach § 11 des Tierschutzgesetzes benötigen Hundeausbilder künftig die Genehmigung des Veterinäramts. Erlaubnispflichtig ist dabei die gewerbsmäßige Ausbildung von Hunden oder gewerbsmäßige Anleitung des Tierhalters zur Hundeausbildung. Klingt im ersten Moment etwas sperrig, meint  jedoch nichts anderes, als dass eine Schulung nötig ist, um sachgerecht mit Hunden arbeiten zu können. Im Sinne des Tierschutzes ist diese Änderung also ein absoluter Zugewinn und schützt in Zukunft vor falschen Hunde-Gurus und unseriösen Hunde-Flüsterern. Auch Züchter, die Hunde aus dem Ausland nach Deutschland verbringen bzw. einführen oder diese verbrachten bzw. eingeführten Tiere vermitteln, benötigen die Erlaubnis nach §11. Hierdurch soll dem unseriösen Welpen-Handel Einhalt geboten werden. Gleiches gilt im Übrigen für Einrichtungen, die sich ausdrücklich dem Tierschutz verpflichtet haben, wie zum Beispiel Tierheime.

Insgesamt soll erreicht werden, dass alle Personen, die mit Hunden umgehen, die erforderliche Sachkunde haben. Eine ganze Branche wird also per Gesetz auf die Schulbank geschickt. Damit Hundeprofis nicht ihr Geschäft gefährden und somit auch ihre Existenz aufs Spiel setzen, sollten sie sich bald um einen Schulungsplatz bemühen, denn im August 2014 endet die bestehende Übergangsregelung und der Sachkundenachweis ist für jeden Hundebetreuer & Co. ab dann Pflicht. Dementsprechend gefragt sind Seminare zur Erlangung der Sachkunde für Hundetrainer- und -ausbilder.

Die bestandene Prüfung dient dann als Qualifikationsnachweis für Hundetrainer  gemäß §11 Tierschutzgesetz, Abs. 1, Nr. 8f.

Schlecht hören konnte er schon immer gut

Es gibt kaum ein größeres Ärgernis als einen Hund, der nicht richtig erzogen ist.


Wenn Hunde permanent aggressiv reagieren oder einfach nicht unter Kontrolle zu kriegen sind, werden diese schnell zum Problem. Dagegen haben die Hunde-Profis von Hundewelten das richtige Rezept parat. Das Ausbildungsinstitut bietet speziell Seminare für Problemhunde an und verspricht auch kurzfristige Therapieerfolge. In einem dreitägigen Intensivseminar können sich Hundehalter, aber auch Berufsneueinsteiger und Hundeausbilder zum Problemhundeberater schulen lassen. Absolventen lernen neue Wege in der Arbeit mit Hunden kennen, die vom Einsatz unsinniger Hilfs- und Zwangsmittel wegführen. Vermittelt wird ein artgerechter Umgang ohne Ablenkung, ohne Ignorieren und ohne Bestrafung des Tieres. Hintergrund ist dabei das vom Hundewelten-Therapeuten Gerhard Wiesmeth entwickelte “Speechless Dogtrainingsystem“, SDTS® Es wurde 1999 speziell für Problemhunde entwickelt und ist seit über zehn Jahren in der Praxis erprobt. SDTS® vermittelt dem Hundehalter ein praxisorientiertes System zur Kommunikation mit dem Hund. Sprachlos, gewaltfrei, ohne jegliche Hilfsmittel ist es möglich, in kurzer Zeit selbst schweres Problemverhalten abzubauen.

Hundewelten ist ein anerkanntes sowie zertifiziertes Bildungsinstitut mit einem Schulstatus und bietet regelmäßig Seminare und Ausbildungen u.a. auch zum Gebrauchshundeausbilder, Ernährungsberater Hund oder Systemhundeberater SDTS an. Für Interessierte, die an einem Seminar aus Zeit- oder Kostengründen nicht unmittelbar teilnehmen können, gibt es weitere Angebote, wie eine DVD-Reihe, ein Hörbuch oder Themenskripte zum Thema Hundeerziehung. Besonders hervorzuheben ist die Publikation: “Die größten Irrtümer in der Hundeerziehung” von Wiesmeth und Stefanie Weinrich, die auch bekannt ist aus “SAT 1 – 24 Stunden, die Reportage. Beißen, Kläffen, Ungehorsam: Mein Hund braucht Therapie”.
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Leineziehen

Impfinformation einer Tierärztin

Ein 100%iger Impfschutz ist bei keiner Impfung möglich, weder bei uns noch bei Hunden, da sie nicht vor Infektionen, also dem Eindringen von Erregern in den Körper schützt, wohl aber ist sie die einzige Maßnahme zum Schutz vor einem schweren Ausbruch einer Krankheit.

Immer jedoch muss die Impfung ganz individuell nach Haltungsart, Reisegewohnheit, Herkunftsland und Status des Tieres entschieden werden, nie pauschal "mal alles impfen"! bes. bei kleinen resp. empfindlichen Rassen sollten die Kombi-Impfstoffe lieber gesplittet und als Monovakzine zeitliche versetzt injiziert werden um das Risiko von evtl. auftretenden Impfschäden so minimal wie möglich zu halten und trotzdem dem Tier den größtmöglichen Schutz zu bieten und zwar nicht für sein ganzes Leben, sondern aufgrund der Individualität nur für einen best. Zeitraum.

Hunde werden gegen Erkrankungen geimpft, die entweder tödlich für das Tier wären oder die zoonotisches Potential besitzen. Endemien können nur vermieden werden, wenn die Hundepopulation zu 70 bis 80% durchgeimpft ist, erst dann ist eine Immunität ausreichend, deshalb haben so viele ausländische Hunde: Leptospirose, Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose, etc., anscheinend sind in Deutschland laut der Ständigen Impfkommission Veterinär nur 50% der Hunde geimpft, die Kommission hat dies aus den Zahlen der verkauften Impfdosen errechnet. Deshalb gibt es auch immer wieder mal Ausbrüche von z.Bsp. Staupe oder H.c.c., die leider zu oft tödlich enden.

Man unterscheidet je nach Impfwichtigkeit 2 Säulen. Deutsche TÄ richten sich nach der Europäischen Impfkommission, da sich diese in der EU zugelassenen Vakzine von denen in den USA nach der American Animal Hospital Association - AAHA unterscheiden: Core-Komponenten: (richten sich gegen Erreger, gegen die jedes Tier zu jeder Zeit geschützt sein muss, da sie den Halter gefährden oder für die Hunde selbst lebensgefährlich sind: Staupe, H.c.c., Parvo, Leptospirose, Tollwut)

Non-Core-Komponenten: (Erreger, gegen die nur bestimmte Tiere unter bestimmten Umständen, nur bei wahrscheinlicher Exposition, geschützt werden müssen und daher nur nach genauer Abwägung zwischen Notwendigkeit und Risiko injiziert werden sollten: Zwingerhusten, Borreliose)

Wichtig zum Verständnis einer "richtigen" Grundimmunisierung ist der Schutz der Welpen durch die maternalen Antikörper, sowie das Auftreten der "immunologischen Lücke" (kritische Phase): Welpen sind nach Geburt durch die Antikörper des Muttertieres geschützt (Aufnahme über die Plazenta und das Kolostrum), um in den ersten Lebenswochen einen Schutz vor Infektionen zu erlangen. Dieser “Antikörperbonus” hält jedoch nicht lange an, die Höhe des “matenalen Antikörpertiters” im Welpen sinkt (je nach Impfstatus des Muttertieres), so dass in den ersten beiden Lebensmonaten der Welpe nicht mehr ausreichend vor einer Feldvirusinfektion geschützt ist, aber auf der anderen Seite dieser sog. maternale Resttiter noch ausreicht, um bei einer Impfung die Antigene zu neutralisieren und als Immunkomplexe aus dem Organismus zu beseitigen.

Demzufolge ist eine aktive Immunisierung erst nach den ersten 2 bis 3 Lebensmonaten möglich, führt allerdings nicht zu einem ausreichenden Schutz, da im Welpen schützende AK-Titer und T-Zell-Antworten erst im Laufe einiger Wochen ausgebildet werden. Diese Phase geht also mit erhöhter Infektionsanfälligkeit (Parvovirose!) einher, sodass eine Wiederholungsimpfung nach ca. 4 Wochen unbedingt nötig ist.

Grundimmunisierung = Erstimpfung --> Wiederholung nach ca. 4 Wochen --> Booster nach einem Jahr, erst dann ist die "Grundimmunisierung" abgeschlossen! --> dann individuelle Auffrischungen (s.o.)
von Franziska Gruhser

Impfungen beim Hund - Pro & Contra

Was passiert bei einer Impfung?

Über Jahre wurden Impfungen des Hundes als größter Segen des tiermedizinischen Fortschritts betrachtet, was in einzelnen Punkten sicherlich unbestritten ist. Woher kommt aber nun die Annahme, dass jährliche Auffrischimpfungen 100% Schutz vor Ansteckungen bieten?

Die jährlichen Impfungen, oft 7-fach von Tierärzten empfohlen, sind weder sinnvoll noch ungefährlich. Auch bei Hunden halten Impfungen bis auf wenige Ausnahmen viele Jahre. Das größte Interesse an jährlichen Impfungen haben sicher die Hersteller von Impfstoffen und Tierärzte. Die Tierarztpraxis finanziert sich zum größten Teil durch Impfungen, Operationen (Kastration!) und durch den Verkauf von Diätfuttermittel. Zahlreiche Studien haben belegt, dass genau wie bei Kindern gängige Impfungen lebenslangen Schutz bieten.

Bei allen Impfungen werden dem Körper entweder abgetötete oder abgeschwächte Erreger gespritzt - (aktive Impfung) oder gleich “fertige” Antikörper (passive Impfung). In jedem Fall soll der Organismus, Antikörper gegen Krankheiten bzw. einzelne Erreger produzieren um den Verlauf einer möglichen Infektion zu verhindern oder zumindest abzuschwächen.

Wie viele der Antikörper vorhanden sind und wie lange diese Schutz bieten, lässt sich nur mit einer Blutuntersuchung, einer Titerbestimmung nachweisen. Hier wird die Konzentration der Antikörper im Blut bestimmt und eine ungefähre Schutzdauer wird ersichtlich.

Nach den neuesten Ergebnissen der Langzeitstudie gilt es als erwiesen, dass durch eine grundlegende Immunisierung des Hundes gegen S.H.P (Staupe, Hepatits und Parvovirose) und eine Auffrischung 12 Monate später, ausreichender Schutz für 8 Jahre, anzunehmender weise lebenslang gewährleistet ist!

Aber warum sollte man Impfungen überhaupt vermeiden oder zumindest kritisch betrachten? Die Risiken einer Impfung und mögliche Folgen sind gravierend:

Schwere Schockzustände direkt nach Impfung, Gesichtödeme, Entzündungen des Unterhautfettgewebes bzw. der Blutgefäße, Autoimmunerkrankungen, Lähmungen, Impfsarkome, Juckreiz, Nervenentzündungen sowie Gehirnentzündungen, um hier nur die wichtigsten zu nennen.

Impfungen beim Hund

Welt der Frau - Die Seite für die Frau von Welt

Toller Verdienst bei freier Zeiteinteilung, Zeit für die Familie und das eigene Haustier, geeignet auch für Hausfrauen oder Wiedereinsteigerinnen. Mal ehrlich!, das klingt wie eine dieser zwielichten Zeitungsanzeigen, die uns schnell zum Umblättern veranlassen oder?

Und dennoch:
wecken diese Zeilen in uns den Wunsch nach Unabhängigkeit, vielleicht etwas zur Haushaltskasse beitragen zu können oder einfach aus dem bisherigen Leben auszubrechen, sich selbst verwirklichen zu können ohne finanzielle Risiken einzugehen und den Wunsch nach Anerkennung. Zumindest ging es mir so und es fehlte lange Zeit der Mut, mein bisher nicht schlechtes, aber eben beruflich “unerfülltes” Leben zu verändern. Irgendwann kommen wir zu dem Punkt, an dem wir unsere Wünsche wie Sehnsüchte in stillen Momenten mit Inhalt füllen, z.B. der eigene Chef sein, neue Aufgaben bewältigen, Ausbrechen aus festen Abläufen, Kundengespräche führen und die Arbeitstage selbständig zu organisieren. Aber noch schieben wir diese kleinen "Spinnereien" immer wieder bei Seite und halten uns Vor Augen, was am jetzigen Leben doch eigentlich ganz gut läuft.

Veränderungen machen erstmal Angst, die Vorstellung etwas bewegen und verändern zu dürfen und die zu übernehmende Verantwortung holt uns wieder zurück in die Gegenwart und schafft dennoch eins... die innere Unzufriedenheit wächst.

Wenn ich an mein zurückliegendes Lebensjahr denke, muss ich zwangsläufig schmunzeln und klopfe mir selbst auf die Schulter, weil ich einen Schritt gewagt habe, der sich als die beste Entscheidung in meinem Leben erwiesen hat. Heute gehöre ich nicht mehr zu den Hilfe suchenden und unzufriedenen Menschen, heute gehöre ich zu denen, die anderen Mut machen.

Mittlerweile resultieren aus meiner Selbständigkeit als Problemhundetherapeutin SDTS® bei Hundewelten vier Ratgeber-Medien (Welpen mit System erziehen, Die größten Irrtümer in der Hundeerziehung, Der Ernährungsratgeber Hund), sowie TV Produktionen bei SAT1 und natürlich Fachartikel in mehreren Zeitschriften u.a. “Welt der Frau”. Ich leite Seminare und bin als Dozentin in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. Kaum zu glauben, was ich in so kurzer Zeit erreicht habe.

Lebenslinien verlaufen nicht immer planmäßig, aber man kann sie planmäßig beeinflussen. Kontaktieren Sie mich, lassen Sie uns gemeinsam Ihre kleinen “Spinnereien” und “Visionen” mit Inhalt füllen und Perspektiven formen. Es gibt nichts schlimmeres als Stillstand und es gibt nichts Schöneres als eine gereichte Hand für die ersten Schritte zum eigenen Ich. Ich möchte allen Frauen Mut machen, sich zu verändern, Vorwärts- schritte zu gehen und persönliche Entfaltung auch zu zulassen, denn Sie haben viel mehr an Potential in sich, als sie glauben. Nehmen Sie meine Geschichte als Beispiel dafür, dass sich auch bei viel kritischem Wind immer ein neuer Hafen ansteuern lässt. Gerne helfe ich Ihnen bei den ersten Schritten in Ihr neues Leben.